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Willkommen beim Stadtarchiv Augsburg 24.10.2014 - Druckversion

Blick in die Schatzkammer

Lantuuin und sein Sohn Hilteuuic schenken dem Dom zu Augsburg (ad altare s. Marie) zwei Leibeigene [Augsburg]

Bild 1: Lantuuin und sein Sohn Hilteuuic schenken dem Dom zu Augsburg (ad altare s. Marie) zwei Leibeigene [Augsburg] (Urkundensammlung 1, Orig.Perg., Notiz) 

Die älteste datierte Urkunde des Stadtarchivs Augsburg stammt aus dem Jahr 1046.

 
Marquart, Sohn des Baiers, verzichtet auf das elterliche Gut

Bild 2: Marquart, Sohn des Baiers, verzichtet auf das elterliche Gut (Urkundensammlung 1273 Mai 13, Orig.Perg. mit Hängesiegel an Pergamentstreifen)

Die älteste nicht mehr in lateinischer Sprache abgefasste Urkunde des Stadtarchivs ist ein sehr frühes Beispiel für ein deutschsprachiges Dokument.

 
Bild 3: Baumeisterbücher 1454, 1456/1, 1456/2 und 1463

Bild 3: Baumeisterbücher 1454, 1456/1, 1456/2 und 1463
(Reichsstadt, Baumeisteramt, Amtsbücher 51, 53, 54 und 60)


Diese ab 1320 erhaltenen Stadtrechnungen der wichtigsten städtischen Finanzbehörde (zunächst Einnahmen- und Ausgabenverwaltung, ab 1467 wurde für die Verwaltung der ordentlichen Einnahmen das Einnehmeramt geschaffen) gehören in ihrer nahezu vollständigen Überlieferung zu den bedeutendsten seriellen Quellenbeständen der frühen Neuzeit im Stadtarchiv Augsburg.

 
Ehrenbuch der Familie Herwart von 1544

Bild 4: Ehrenbuch der Familie Herwart von 1544  
(Reichsstadt, Schätze 194 b)


Angelegt im Auftrag von Bürgermeister Georg Herwart und dessen Frau Veronika Bimmel, verfasst von Clemens Jäger (?), illustriert von Jörg Breu d.J. und dessen Werkstatt. Das Ehrenbuch ist Ausdruck des Familienstolzes und historischen Sinnes der Patrizierfamilie Herwart. Abgebildet sind die Auftraggeber. Die Landschaft im Hintergrund zeigt vermutlich die Besitzungen der Herwart in Hainhofen und Ottmarshausen bei Augsburg.

 
Stadtbuch der Reichsstadt Augsburg von 1583

Bild 5: Stadtbuch der Reichsstadt Augsburg von 1583
(Reichsstadt, Schätze 194 a, aufgeschlagen fol. 84v – 85r)


Im Auftrag des Augsburger Rates entstand ein Pergamentcodex, der Eidformeln, rechtliche Bestimmungen sowie Mandate aus den Jahren der Einsetzung des Stadtregiments unter Kaiser Karl V. 1548 bis zum Jahre 1583 enthält. In etwa 160 kolorierten Miniaturen werden Ämter bzw. Gewerbe der zur Eidleistung verpflichteten Amtleute und Bürger bildlich umgesetzt.

 
 
Bild 6: Stadtbuch der Reichsstadt Augsburg von 1583 – Stadtboteneid

Bild 6: Stadtbuch der Reichsstadt Augsburg von 1583 – Stadtboteneid
(Reichsstadt, Schätze 194 a, aufgeschlagen fol. 84v)


Detailaufnahme der farbigen Miniatur zum Eid der Stadtboten (Initiale I der Eidformel: „Ir werdt schwörn ...“) mit einer stilisierten Ansicht der Stadt Augsburg. Wegen seiner kunstvollen Miniaturen (der Maler ist nicht bekannt) und der kalligraphischen Prachtausführung (von dem aus Füssen stammenden Augsburger Stadtsekretär Hans Luzenberger) gehört das Eidbuch zu den repräsentativsten Stadtbüchern seiner Art.

 
Privilegienbrief Kaiser Josephs II. für Johann Heinrich Schüle 1772 Januar 4 (Urkundensammlung 1772 Jan 4, Orig. Perg., Libell aufgeschlagen fol. 4v – 5r mit dem farbigen Wappenbild und dem gut erhaltenen kaiserlichen Siegel in vergoldeter Siegelkapsel)

Bild 7: Privilegienbrief Kaiser Josephs II. für Johann Heinrich Schüle 1772 Januar 4 (Urkundensammlung 1772 Jan 4, Orig. Perg., Libell aufgeschlagen fol. 4v – 5r mit dem farbigen Wappenbild und dem gut erhaltenen kaiserlichen Siegel in vergoldeter Siegelkapsel)

Kaiser Joseph II. erhebt den Fabrikanten Johann Heinrich Schüle für seine Verdienste auf dem Gebiet der Kattunfabrikation in den erblichen Reichsritterstand, verleiht ein Wappen und gewährt dem Geschlecht den Namen „Edle von Schüle“.

 
Augsburg mit seiner Umgebung 1839 (Karten und Pläne 1075)

Bild 8: Augsburg mit seiner Umgebung 1839 (Karten und Pläne 1075)

Der vom topographischen Bureau des königlich bayerischen Generalquartiermeisterstabs in München im Maßstab von 4000 bayerischen Fuß (= 14,4 cm) bearbeitete Plan von Augsburg und den umliegenden Orten Oberhausen, Lechhausen, Stätzling, Friedberg, Göggingen, Pfersee und Kriegshaber weist am unteren linken Rand eine zeitgenössische Generalansicht der Silhouette der bayerischen Stadt Augsburg auf (Blick auf den Lochbach südlich von Augsburg, von Haunstetten aus).

 
Arbeiterinnen der Mechanischen Baumwoll-Spinnerei und Weberei Augsburg (SWA) im Werk Rosenau bei der Hülsenreinigung 1916/1918 (SWA, Fotosammlung 926)

Bild 9: Arbeiterinnen der Mechanischen Baumwoll-Spinnerei und Weberei Augsburg (SWA) im Werk Rosenau bei der Hülsenreinigung 1916/1918 (SWA, Fotosammlung 926)

Diese Aufnahme zeigt, dass auch in der Zeit des ersten Weltkrieges in den Augsburger Textilfabriken kriegswirtschaftliche Produktion stattfand.

 
Plakat „10 Jahre Freilichtbühne Augsburg“ 1939

Bild 10: Plakat „10 Jahre Freilichtbühne Augsburg“ 1939
(Plakatsammlung 611)


Unter Intendant Dr. Willi Becker fand anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Freilichtbühne am Roten Tor im Juli/August 1939 ein größeres Festprogramm statt.